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Alaska-Seelachs

Alaska-Seelachs ist für viele Fischliebhaber ein idealer Fisch: Die einfache Lagerung und Zubereitung sowie der neutrale Geschmack dieses recht fettarmen Fischs sorgen dafür, dass der Alaska-Seelachs fast immer schmeckt. Es handelt sich um den in Deutschland am häufigsten verzehrten Fisch – wenngleich meist auch nicht in seiner ursprünglichen Form.

Alaska-Seelachs in Deutschland

Insbesondere Kinder kommen mit Alaska-Seelachs meist in tiefgekühlter Form zuerst in Kontakt: Fischstäbchen werden daraus ebenso hergestellt wie die häufig verkauften „Schlemmerfilets“ mit diversen Beilagen. Die unterschiedlichen Formen dieses Fisches lassen sich auf die verschiedensten Varianten zubereiten: In der tiefgekühlten Variante eignet sich der Alaska-Seelachs zum Braten oder auch Backen im Ofen. Frische Filets landen auch auf dem Grill, in manchen Rezepten wird der Fisch auch gedünstet. Je nach Rezept gibt es praktisch keine Grenzen für diesen extrem vielseitigen Fisch.

In der freien Natur kann der Alaska-Seelachs, wie der Name schon sagt, in Deutschland nicht gefangen werden. Er hält sich ausschließlich im Nordpazifik auf und erreicht dort Ausmaße von bis zu 60 Zentimetern bei einem Gewicht von maximal 2 Kilogramm. Da es sich um einen Fisch handelt, der sich äußerst schnell und in hohen Mengen vermehrt, besteht keine Gefahr für die Population der Alaska-Seelachse.

Zubereitung von Alaska-Seelachs

Handelt es sich um tiefgefrorene Filetstücken, ist die Zubereitung besonders einfach. Empfehlenswert ist es, das Filet vor der Weiterverwendung unter kaltes oder maximal lauwarmes Wasser zu halten, um eine eventuelle Eisschicht zu entfernen. Anschließend sollte das Filet mit einem Tuch leicht getrocknet werden, um kein überschüssiges Wasser in den Fisch ziehen zu lassen.

Je nach Geschmack kann es nun weitergehen: Viele Köche salzen und pfeffern das Filet, nachdem es vorher mit Olivenöl (oder auch einem anderen Öl mit einem nicht zu intensiven Eigengeschmack) eingestrichen wurde. Ebenfalls empfehlenswert, um dem Fisch einen interessanten Geschmack zu verleihen, ist Zitronensaft (entweder frisch oder aus einem kleinen Fläschchen). Zu viel des sauren Safts sollte allerdings nicht auf dem Filet landen.

Beim Braten des Fischs sollte der Herd nicht auf die maximale Hitzestufe gestellt sein. Wie bei Fleisch gilt, dass dies zwar zu einer schnellen Bräunung führt, aber gleichzeitig das innere Filet roh bleibt. Die mittlere Stufe reicht aus, um das Filet anzubräunen und dieses Vorgehen nach einigen Minuten von der anderen Seite zu wiederholen. Fertig ist das Filet dann, wenn sich die Oberflächenstruktur an einigen Stellen leicht öffnet und das Filet von innen eine komplett weiße Farbgebung aufweist. Durchsichtige Partien deuten darauf hin, dass der Fisch noch nicht gar ist.

Fertig: Wer schon einmal ein Schnitzel gebraten hat, wird auch vom Alaska-Seelachs nicht vor Probleme gestellt. Bei der Zubereitung kann, bis auf eine zu hohe Hitzeeinstellung, praktisch nichts schiefgehen.

Aufbewahrung von Alaska-Seelachs

Bei allen Varianten – ob in ganzen Filetstücken vom Fischhändler gekauft oder in der Form von Fischstäbchen & Co. – gilt beim Alaska-Seelachs, dass die Kühlung das A und O ist. Einmal aufgetauter Fisch sollte möglichst noch am selben Tag oder spätestens einen Tag später verzehrt werden. Auf keinen Fall sollte der Fisch nach dem Auftauen wieder eingefroren werden. Um ein Auftauen während des Transports vom Händler nach Hause zu vermeiden, sind Kühltaschen empfehlenswert.

Aufgrund der einfachen Portionierung eignet sich Filet, um es beispielsweise in größeren Mengen zu kaufen und anschließend – je nach Bedarf – in kleinen oder großen Portionen weiterzuverarbeiten. Gefrorener Alaska-Seelachs hält sich normalerweise etwa acht bis zehn Monate, je nach Qualität hält das Filet sogar noch länger. Insbesondere bei Fischstäbchen und ähnlichen Produkten ist dies ein Vorteil, da sie nicht zwingend alle auf einmal zubereitet werden müssen.

Rezeptvarianten für Alaska-Seelachs

Alaska-Seelachs ist, wie bereits erwähnt, ein überaus vielseitiger Fisch. Er schmeckt zu Gemüse jeglicher Art – wie etwa gekochten Kartoffeln als Klassiker –, aber auch zu kalten Beilagen wie Kartoffelsalat oder Salatgurken mit Dressing. Aus Fischfond lassen sich außerdem Soßen zubereiten, die zusammen mit Nudeln und angebratenem Gemüse ebenfalls zum Alaska-Seelachs schmecken (und in dieser Form insbesondere für Kinder geeignet sind).

Wer seinen Fisch gerne besonders fettarm mag, schiebt das Lachsfilet in den Backofen. Dort backt der Fisch ohne Öl oder andere Beigaben und bleibt damit – bis auf sein Eigenfett – fast komplett frei von zusätzlichen Fettsäuren. Fettsaugendes Backpapier verstärkt diesen Effekt. Paniertes Filet in der Pfanne sorgt ebenfalls dafür, dass weniger Fett an das Filet gelangt. Nach der Zubereitung kann das Filet durch Küchentücher zusätzlich von überschüssigem Fett gereinigt werden. Spezielles Backpapier in einer beschichteten Pfanne ist ebenfalls erhältlich, damit die Zubereitung auch in der Pfanne komplett ohne Öl oder Butter gelingt.

Achtung, Gräten: Wie in jedem Fisch befinden sich auch in Alaska-Seelachs Gräten, sofern er als ganzes Filet gekauft wird. In Fischstäbchen oder ähnlichen Produkten besteht diese Gefahr ebenfalls, allerdings fällt sie deutlich niedriger aus. Schon während der Zubereitung sollten die Gräten nach Möglichkeit entfernt werden. Dafür ist ein Fischmesser empfehlenswert. Sie sind traditionell recht stumpf und eignen sich zum Zerteilen des Filets, ohne die Gräten zu beschädigen. Fällt eine Gräte im Filet auf, lässt sie sich dann einfach entfernen.

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