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Eismaschine

Eine Eismaschine ist ein Gerät, das Speiseeis produzieren kann. Alternativ fungiert es als Grundlage für die Eisherstellung zur Kühlung von Lebensmitteln. Folglich richtet sich die Art der Maschine nach dem Anwendungsgebiet.

Mittlerweile sind Eismaschinen darum sowohl in industriellen Großbetrieben als auch im gastronomischen und privaten Sektor zu finden. Eine Verbreitung, die bereits vor vielen Jahren ihren Anfang hatte.

Die Geschichte der Eismaschine

Schon lange vor der Entwicklung der heute bekannten Eismaschinen gab es eine ursprüngliche Form dieses Geräts, die sogenannte Kältemaschine. Sie wurde ausschließlich für die industrielle Fertigung konzipiert und brachte große Eisblöcke hervor. Damals waren solche Ammoniak-Kältemaschinen vornehmlich in Eisfabriken beheimatet und mussten eine Vielzahl an Blockeis herstellen. Immerhin waren noch keine Kühlschränke vorhanden und die Menschen benötigten das Eis, um damit ihren Eisschränken die richtige Kühlung zu verleihen.

Für gewöhnlich erhielten die Verwender deshalb regelmäßig zerteilte Eisblöcke von den Fabrikanten nach Hause geliefert. Basierend auf dieser frühzeitlichen Anwendung von Kältegerätschaften, gelang es der Eismaschine, sich in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt zu etablieren.

Die Eismaschine in Kombination mit Speiseeis

Eine der gängigsten Varianten der Eismaschine ist ein Freezer, der ebenfalls Speiseeisbereiter heißt. Dieser vollzieht sowohl den Gefriervorgang als auch eine Zugabe von Luft. Er besteht aus einer Kältemaschine, die der flüssigen Masse, in Fachkreisen als Mix betitelt, ihre Wärme nimmt sowie einem Zylinder mit doppelter Wand. Während dessen Mantel der Gerätschaft als Verdampfer dient, sind der Mix und die enthaltene Luft in seinem inneren Bereich angeordnet. Zusätzlich hat ein professioneller Freezer ein Rührwerk, das wandgängig ist. So gelingt es ihm, mittels einer Schlagwelle jegliches Eis von den Wänden des Zylinders zu entfernen. Zugleich resultiert aus dem Aufschlag, der auch Overrun genannt wird, und ein Bestandteil des Herstellungsverfahrens ist, eine fluffige Eismasse.

Ein Speiseeisbereiter tritt allerdings nur bei der professionellen Eisproduktion in Erscheinung. Private Haushalte nutzen hingegen kleinere Geräte für die Fertigung von Speiseeis. Einige jener Maschinen wenden einen Kühlakku an, der vor seinem Einsatz tiefgefroren wird und anschließend durch seine Kälte die Ausgangsflüssigkeit herunterkühlt.

Handelt es sich wiederum um einen Eisbereiter ohne derartige Funktion, muss er für den Gefriervorgang in eine Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank gelegt werden. In Bezug auf den Antrieb punkten hochwertige Versionen mit einem Elektromotor, während preiswertere Produkte lediglich eine manuelle Kurbel vorweisen können. Heutzutage bestechen auch schon einige Küchenmaschinen mit einem Spezialaufsatz für die Eisherstellung.

Außerdem sind Softeis-Maschinen erhältlich, sodass jeder Interessent die freie Auswahl hat. Die orientiert sich ebenfalls an den verwendeten Materialien und dem Preissegment. Im Grunde präsentiert die Eismaschine dadurch einen ausgeprägten Variationsreichtum und lässt sich mühelos online oder im Fachhandel erwerben. Eisbereiter haben jedoch noch eine differente Aufgabe, nämlich die Herstellung von Kühlmitteln.

Die Eismaschine in Verbindung mit Kühlprodukten

Ein Eiserzeuger wird auch oftmals angewandt, um gefrorenes Wasser in passenden Formen, darunter Eiswürfel oder Scherbeneis, zu produzieren. Hierbei ist der primäre Verwendungszweck die Kühlung von Lebensmitteln an Frischetheken, der ordnungsgemäße Transport von Kühlwaren oder die ideale Temperierung von Getränken.

Das gelingt durch Maschinen, deren Kältemittelkreislauf umschaltbar ist und so einen stetigen Wechsel zwischen dem Kühlen und Antauen der Eiswaren ausübt. Die Gerätschaften für portionierte Eisstücke tauchen aber eher in der Gastronomie auf. Speiseeismaschinen sind demgegenüber weiter verbreitet. Im Allgemeinen ist der Umgang mit ihnen simpel, solange gewisse Faktoren berücksichtigt werden.

Tipps für den Umgang mit der Eismaschine

Wer sein Speiseeis gerne selbst produzieren möchte, sollte bei der Anschaffung einer Eismaschine stets die eigenen Vorlieben in den Vordergrund stellen. Schließlich gilt es, das Gerät zu finden, mit dem Eiswaren entstehen, die den Geschmack des Verwenders treffen. Selbstverständlich muss das Gerät obendrein über die nötige Qualität verfügen, um leistungsfähig zu bleiben und auch bei regelmäßigem Gebrauch zufriedenstellende Resultate zu liefern.

Eines der Auswahlkriterien sollte hier die abnehmbare Schüssel sein, da das Gefäß so abgewaschen werden kann, ohne die empfindlichen Bestandteile der Eismaschine einer zu großen Wassermenge auszusetzen. Ihre Reinigung erfolgt stattdessen mit einem feuchten Tuch.

Gleichzeitig hat die Zubereitung der Masse eine große Bedeutung für die Verwendung des Speiseeisbereiters. Es empfiehlt sich daher, die Zutaten vorab gekühlt zu lagern, denn auf diese Weise verkürzt sich der Herstellungsprozess. Des Weiteren sollten Süßungsmittel, wie Zucker, immer komplett verrührt werden, bevor das Gemisch in die Eismaschine gelangt. Andernfalls besäße das Endergebnis keine homogene Konsistenz. Profis präferieren darum feinen Puderzucker oder flüssigen Läuterzucker, um die Eismasse mit der gewünschten Süße zu veredeln.

Für den Fall, dass das Speiseeis am Ende des Vorgangs noch nicht die geforderte Festigkeit erreichen konnte, bietet es sich an, die instabile Masse nachträglich für circa 20 Minuten in den Gefrierschrank zu stellen. Dadurch erhält sie die bestmögliche Beschaffenheit. Insofern das entstandene Eis allerdings bereits aufgetaut war, darf es keinem weiteren Kühlvorgang unterzogen werden. Sonst würden sich gefährliche Keime bilden. Deswegen wäre es sinnvoll, selbst gefertigtes Eis zügig zu verspeisen.

Somit ist die Eismaschine ein variables Gerät, das in der professionellen und privaten Lebensmittelproduktion die Fertigung von schmackhaften Eissorten und kühlenden Eiswürfel verantwortet.

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