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Joghurtbereiter

Der Joghurtbereiter ist ein Haushaltsgerät, das die Produktion von Joghurt für den Eigenbedarf ermöglicht. Häufig wird er auch als Jukultierer, Joghurtmaschine oder Joghurtgerät bezeichnet.

Im Zentrum seiner Nutzung steht dabei ein schonender und gesunder Herstellungsprozess, der dazu beiträgt, Joghurt ohne Zusatzstoffe zu fertigen. Auch Quark oder Frischkäse lässt sich so herstellen. Deswegen erfreut sich das Gerät besonders bei Familien mit Kindern sowie gesundheitsbewussten Personen großer Beliebtheit.

Für gewöhnlich prägt den Joghurtbereiter obendrein eine spezielle Optik, die sich individuell auf die Bedürfnisse des Verwenders abstimmen lässt.

Das Aussehen und die Modelle des Joghurtbereiters

Im Allgemeinen besteht die Joghurtmaschine aus einem Wärmegerät und einem passenden Einsatz, in den die Zutaten gefüllt werden. Dieser kann entweder ein großer Behälter sein oder sich in Form von kleineren Glasfläschchen präsentieren. Letztere sind normalerweise in sechs bis achtfacher Ausführung vorhanden und besitzen eine Füllmenge von circa 200 ml. Hierbei entscheiden sich Haushalte mit mehreren Personen oftmals für das umfangreichere Behältnis, während Alleinstehende vornehmlich die Variante mit einzelnen Flaschen präferieren. Die hat außerdem den Vorteil, dass eine bessere Portionierung des Lebensmittels realisierbar ist. Auf die Qualität des Endresultats hat die Wahl des Gefäßes allerdings keinen Einfluss.

Grundsätzlich wäre es aber ratsam, darauf zu achten, dass sich die Verschlüsse der Behälter fest verschrauben lassen. In den meisten Fällen wird der joghurtbereiter dann an eine Stromquelle angeschlossen und funktioniert elektrisch. Wie bei jedem Küchengerät gibt es auch hier deutliche Unterschiede in puncto Leistung und Stromverbrauch, weshalb es sich empfiehlt, vor einem Kauf genaue Informationen einzuholen. Mittlerweile sind sogar Geräte erhältlich, die komplett ohne Strom ihren Dienst ausüben. Sie benötigen stattdessen kochendes Wasser als Basis der Joghurtzubereitung. Selbstverständlich sollte auch bei jenem Kriterium die Vorliebe des Nutzers im Mittelpunkt stehen.

Um die Anwendung des Geräts zusätzlich zu vereinfachen, wird es aus robusten Materialien gefertigt, von denen die losen Bestandteile nicht selten spülmaschinengeeignet sind. Wem zugleich der visuelle Effekt wichtig ist, der profitiert von den bunten Farben, die der Joghurtbereiter bietet. Die Maschine kann problemlos online oder im Einzelhandel erworben werden und zeichnet sich durch ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Jedoch sollten Interessenten dennoch nicht das erstbeste Modell ordern, sondern hinsichtlich der Eckdaten prüfen, ob das Gerät für ihre Zwecke sinnvoll ist. Manche Ausführungen inkludieren schließlich noch Zusatzfunktionen, wie einen Timer, der das nächtliche Herstellen von Joghurt begünstigt, oder sind mit einem Signalton ausgestattet, der akustisch anzeigt, wann das Lebensmittel fertig ist. Daher wäre es besser, die Kaufentscheidung sorgsam zu treffen.

Auf diese Weise erhalten Kunden einen Joghurtbereiter, der auf lange Sicht für effizientes und zielorientiertes Arbeiten sorgt. Eine wertvolle Grundlage für die Zubereitung von schmackhaftem Joghurt.

Der Joghurtbereiter in der Küchenpraxis

Im Grunde stützt sich die Fertigung von Joghurt auf einen zentralen Prozess, nämlich die Fermentation von Milch. Sie ist der Schlüssel zu delikaten Endprodukten und stellt folglich auch bei dem Gebrauch einer Joghurtmaschine den Kern des Verfahrens dar.

So werden anfänglich alle Zutaten, wie Milch und die entsprechenden Joghurtkulturen, in das Behältnis gefüllt und vakuum verschlossen.

Daraufhin erfolgt der Anschluss an die Stromquelle oder die Zugabe des kochenden Wassers. Anschließend wird das Gemisch in dem Joghurtbereiter für etwa sechs bis acht Stunden erwärmt. Modelle ohne Strom brauchen allerdings eine längere Zeitspanne. Die Temperatur in dem Gerät bleibt währenddessen gleichmäßig auf circa 42 Grad, wodurch die Kulturen gedeihen. Am Ende kann der fertige Joghurt entnommen und direkt genutzt oder mit weiteren Zutaten, darunter Früchten, optimiert werden.

Insofern allerdings kein Joghurtbereiter in dem Küchenequipment vorkommt, gibt es noch eine andere Methode für die Joghurtherstellung.

Alternative zu einem Joghurtbereiter

Für den Fall, dass Joghurt ohne entsprechendes Gerät zubereitet wird, muss die Milch vor ihrer Nutzung auf etwa 42-43 Grad erwärmt werden. Danach füllen Verwender sie gemeinsam mit dem Joghurt in eine herkömmliche Thermoskanne und lassen diese für sechs Stunden ruhen.

Sollte es jedoch zu einer regelmäßigen Herstellung von Joghurt kommen, wäre es angebracht, eine Joghurtmaschine zu kaufen. Sie kann aber nur für zufriedenstellende Produkte sorgen, wenn die Zutaten für das Verfahren geeignet sind.

Wissenswertes über den Joghurtbereiter

Für die Anwendung des Joghurtgeräts sollte ausschließlich H-Milch genutzt werden. Sie enthält weniger Keime als Frischmilch. Des Weiteren spielen die Joghurtkulturen eine tragende Rolle. Es bietet sich darum an, rechtsdrehende Modelle zu wählen, weil sie leichter verträglich sind.

Im Gegenzug lässt sich das Lebensmittel aber ebenso mit fertigem Naturjoghurt zubereiten. Damit das entstandene Produkt auch die ideale Konsistenz vorweist, wäre es gut, eine harmonische Dosierung zu berücksichtigen. Soll der Joghurt stichfest sein, muss jedoch Milchpulver hinzugefügt werden, damit sich der Anteil der Proteine erhöht. Inzwischen können sich auch Veganer oder Menschen mit Lactoseintoleranz über selbst gemachten Joghurt freuen, denn jener lässt sich heutzutage ebenfalls aus Reismilch und Sojajoghurt produzieren. Im Grunde ist ein solches Lebensmittel zwar gesund, sollte aber in kürzester Zeit verzehrt werden, weil die Haltbarkeit keine Woche überdauert.

So ist der Joghurtbereiter ein nützliches Gerät für die Zubereitung von frischem Joghurt, ohne künstliche Zusätze.

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