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Kaffeemühle

Eine Kaffeemühle ist ein Produkt, das für die Fertigung von Kaffeemehl verwendet wird. Die Grundzutat des Geräts müssen folglich Kaffeebohnen sein, die vorab geröstet wurden. Der Name des Werkzeugs bezieht sich somit auf den Verwendungszweck.

In der Regel lässt sich die Stärke des Kaffeepulvers dabei an jenen anpassen, weswegen bei einigen Kaffeemühlen der Grad der Mahlung stufenlos einstellbar ist. Dies war nicht immer so, denn die Mühlen gab es bereits vor der Entstehung der Elektrizität.

So war das erste Modell eine manuelle Kegelmühle, in der die Kaffeebohnen per Handarbeit gemahlen wurden. Dafür besaß die Mühle eine Kurbel, während sich der vorhandene Bügel festschrauben und die gesamte Apparatur auf dem Schoß lagern ließ, um einen festen Halt zu haben. Heute bietet der Markt allerdings ein facettenreiches Sortiment an Kaffeemühlen für jegliche Zwecke.

Die Kaffeemühle in Kombination mit Filterkaffee

Wer die Kaffeemühle für die Herstellung von klassischem Filterkaffee nutzen möchte, dessen Konsistenz grobkörniger ist als bei dem Pulver von Espresso, hat verschiedene Optionen zur Auswahl. Dazu gehören:
  • die Schlagmühle, sie wird elektrisch betrieben und besitzt ein Schlagmesser, das sich mit hoher Geschwindigkeit dreht, um die Kaffeebohnen zu mahlen
  • die Walzenmühle, welche professionelle Manufakturen bevorzugen, weil sie äußerst effizient, produktiv und ohne übermäßige Hitze arbeitet. Vornehmlich entsteht hierbei Kaffeepulver, das später vakuum verschlossen angeboten wird
  • die Scheibenmühle, deren Funktionsfähigkeit auf zwei baugleichen Mahlscheiben beruht. Sie haben einen Durchmesser von etwa 40 mm und drehen während des Fertigungsprozesses konstant gegeneinander. Dadurch verschleißt die Gerätschaft allerdings schneller, weshalb solche Mühlen meistens für kleinere Portionen von Kaffeebohnen angewandt werden
  • die Kegelmühle. Das ursprünglichste Modell der Kaffeemühle erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, jedoch in abgewandelter Form. Demnach ist sie inzwischen elektrisch und verspricht einen recht schonenden Herstellungsvorgang mit niedrigen Drehzahlen von circa 400 pro Minute und einer sanfteren Erhitzung. Deswegen ist diese Variante aktuell eine der gängigsten Maschinen in großen Fabriken, weil ihr Aufbau eine sanfte Kaffeepulverproduktion verspricht, bei der die Aromen nicht verloren gehen und das Ergebnis eine homogene Konsistenz zeigt. Die Fertigung von Espresso erfordert dagegen eine differente Art der Kaffeemühle, damit das Endergebnis seinen prägnanten Geschmack bekommt

Die Kaffeemühle in Verbindung mit Espresso

Im Grunde lassen sich Kaffeemühlen, die Espresso herstellen, in zwei Gruppen aufteilen:
  • Scheibenmühlen, deren präzises Mahlwerk etwa 50-85 mm im Durchmesser misst und die über hohe Drehzahlen verfügen. Letztere variieren je nach Preis und können circa 700 oder sogar bis zu 1400 Umdrehungen pro Minute ausüben
  • Kegelmühlen, die renommiertesten Versionen für die Zubereitung von Espresso. Diese sind privat genauso etabliert wie in der Gastronomie, denn sie erzeugen kaum Hitze. Das verdanken sie ihrer niedrigen Drehzahlgeschwindigkeit
Am Ende zählt jedoch noch ein weiterer Faktor bei der Wahl der Kaffeemühle, die Ausgabe des fertigen Kaffeepulvers.

Die Mahlarten der Kaffeemühle

Die Kaffeepulverausgabe prägt ebenfalls die Leistungsfähigkeit der Mühle und sollte deswegen bei einem Erwerb bedacht werden.

Möchte der Interessent beispielsweise frischen Kaffee, wäre eine Variante mit Direktmahler optimal. Die eignet sich gut für kleine Portionen, da das Kaffeemehl erst unmittelbar vor der Kaffeezubereitung gemahlen wird.

Mühlen mit Vorratsbehälter unterstützen wiederum die Produktion von Kaffeepulver als Vorrat, inkludieren aber ein schwächeres Geschmacksresultat, weil sich die Aromen bei Lagerung schnell verflüchtigen.

Wird hingegen eine Kaffeemühle mit Dosierkammer verwendet, besticht der Arbeitsablauf durch gleichmäßige Resultate, ein hygienisches Verfahren und die stetige Verfügbarkeit. Darum taucht das Modell des Öfteren in Kaffeebars auf. Zusätzlich bedarf die Nutzung einer Kaffeemühle aber einiger Richtlinien, um die ideale Technik zu präsentieren.

Kriterien für den Umgang mit einer Kaffeemühle

Im Allgemeinen sollte jede Kaffeemühle, unabhängig von ihrem Einsatz, von bester Qualität sein. Schließlich weist das entstehende Mahlgut somit eine größere Oberfläche auf und garantiert die bestmögliche Aromafreisetzung. Dadurch erhält der Verwender erstklassiges und gehaltvolles Kaffeepulver, das seinen intensiven Duft sowie den unvergleichlichen Geschmack an den frisch gebrühten Kaffee abgibt. Für gewöhnlich ist es daher wichtiger, eine exzellente Kaffeemühle zu bevorzugen, statt den Fokus nur auf die Funktionalität der Kaffeemaschine zu legen. Hierbei wäre es zudem ratsam, auf eine gleichmäßige Mahlung zu achten. Vor allem in Bezug auf Espresso dürfen die Kaffeebohnen dafür niemals geschnitten werden. Viel eher brechen erlesenere Modelle einer Espressomühle die Bohnen, sodass ihre Oberfläche fähig ist, feinste Aromen bei der Zugabe von heißem Wasser zu entfalten. Außerdem sollte keine zu starke Erhitzung stattfinden, weil jene den Geschmack eines Espressos negativ beeinflussen könnte.

In dem Zusammenhang empfiehlt es sich, auch den Grad des Mahlens zu berücksichtigen, denn schon winzige Abweichungen könnten das Endresultat verfälschen. Insofern Interessenten beabsichtigen, regelmäßig Espresso herzustellen, sollten die Betreffenden in Erwähnung ziehen, eine Variante zu wählen, die über eine integrierte Crema-Funktion verfügt. Neben der Art einer Kaffeemühle spielen auch die Rohstoffe eine entscheidende Rolle. Deswegen wäre es gut, wenn sie aus nachhaltigem Anbau stammen.

Auf diese Weise bildet die Kaffeemühle die Basis für den Genuss eines gehaltvollen Kaffees, der in vielfältigen Ausführungen die Geschmacks- und Geruchssinne anregt.

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