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Koch-Wiki:

Nussmühle

Nussmühlen bzw. Mandelmühlen mahlen neben Nüssen beispielsweise auch Mandeln, Blockschokolade und Hartkäse: Übliche Getreidemühlen versagen bei derartigem Mahlgut. Nussmühlen zerkleinern auch Semmeln sowie Obst und Gemüse, speziell Kartoffeln. Dazu befestigen Küchenfreunde ihre Nussmühlen etwa mit Schraubzwinge oder Unterdruckhalterung. Oft finden sich im Zubehör auch diverse Reibetrommeln für unterschiedliche Körnigkeit des Mehls. Dieser Umstand findet seinen Ursprung in robusten Handreiben zur rein manuellen Zerkleinerung von Nüssen, beispielsweise zur Weihnachtsbäckerei. Kochen wie Backen profitieren vom besonders frischen Mehl aus der heimischen Nussmühle – industriellen Produkten fehlen oft die delikaten Aromen unverarbeiteter Zutaten.

Sicherer Stand

Große Vakuumfüße saugen Nussmühlen sofort recht sicher auf sämtlichen glatten Oberflächen fest. Weiterhin finden sich Modelle mit einer Tischzwinge, die mehrere Zentimeter dicke Platten einfasst. Zwingen kommen auf rauen Flächen zum Einsatz, wo Vakuumbefestigungen versagen. Einen festen Stand sichern manchmal auch einfach rutschfeste Bodenflächen der Mühle.

Grundlegendes

Feine und grobe Reibetrommeln sorgen für die jeweils gewünschte Körnigkeit aus der Nussreibe. Dazu lassen sich Trommeln bequem wechseln, beispielsweise durch Drehen der Handkurbel gegen die Mahlrichtung. Die so gelöste Trommel gleitet dann aus der Mühle und macht Platz für die gewünschte Reibetrommel. Das Mehl fällt aus diesen einseitig offenen Trommeln während des Betriebs in eine untergestellte Schüssel. So bereichern gemahlene Walnüsse, Gewürze und weitere harte Nahrungsmittel schmackhafte Speisen, etwa Kuchen und Müslis sowie Eisdesserts. Dazu befreien Nussknacker das Mahlgut von seiner Schale, die als Teile des Mehls den Kaugenuss stören würden.

Nussmühlen setzen sich aus metallenen Schneideplatten bzw. -trommeln zusammen, die aus diversen Stählen bestehen. Weitere belastete Teile bestehen aus anderen langlebigen Materialien, etwa Acryl und sonstigen geeigneten Kunststoffen. Spezialmühlen, beispielsweise für Muskatnuss oder Mandeln, lassen sich oft auch für weitere Nusssorten nutzen. Manche mitgelieferte Auffangbehälter zeigen die Menge des aktuell produzierten Mehls auf einer Skala.

Reinigung

Zur Reinigung des Mühlenkörpers reicht meist ein feuchtes Tuch, während sich Nussfett mit heißem Wasser und Spülmittel aus Trommeln lösen lässt. Bei häufiger Nutzung empfehlen sich spülmaschinenfeste Nussmühlen, weil manuelles Reinigen der Einzelteile spürbar Zeit kostet.

Mechanische Mühlen

Mechanische Nussmühlen eignen sich eher zur seltenen Verwendung. Sie nutzen gewöhnlich zwei übereinander liegende Behälter, zwischen denen Klingen bzw. Schneidtrommeln oder -platten das kurbelgetriebene Mahlwerk bilden. Im oberen Gefäß liegen Nüsse, die durch eine Öffnung in das Mahlwerk rutschen. Hinreichend fein gemahlene Fragmente fallen dann in das zweite Behältnis. Ein mitgelieferter Deckel verschließt diesen Fangbehälter zur längeren Aufbewahrung des Mehls. Manche Mühlen schalten zwischen Grob– und Feinkörnigkeit beim Wechsel der Drehrichtung der Kurbel.

Ein justierbarer Mahlgrad gelingt mit verschieden feinen Klingen bzw. Mahlscheiben. So entstehen feinste Nusssplitter beispielsweise für einen Kuchenteig, während den fertigen Kuchen und Müslis eher grobe Nussfragmente verzieren. Für eine große Bandbreite von Mahlgut und lange Lebensdauer der Mühle erzwingt sich ein gutes Mahlwerk aus Edelstahl.

Elektrische Nussmühlen

Elektrische Nussmühlen folgen den Prinzipien mechanischer Mühlen, liefern Mehl jedoch deutlich schneller und ohne körperliche Mühe. Diese Elektromühlen taugen meist auch als universelle Zerkleinerer, etwa für Kräuter und Hartkäse. Zur Sicherheit mahlen sie nur, solange ihr Startknopf händisch gedrückt bleibt. Manche Mühlen nehmen Gewürzbehälter auf, in denen sich das gemahlene Gewürz sammelt. Zum Reinigen elektrischer Mühlen erlauben gute Modelle das Abnehmen aller Teile vom Motor, um sie in die Spülmaschine zu geben.

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