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Pilzmesser

Das Pilzmesser ist ein Werkzeug zum Abtrennen und Säubern von Pilzen. Daher stammt auch der Begriff Pilzmesser, der bereits auf den Verwendungszweck des Schneideutensils hinweist.

Im Allgemeinen gilt das Produkt nicht als klassisches Küchenmesser, sondern eher als Gebrauchsgegenstand von passionierten Pilzsammlern. Dabei entspricht seine Optik der eines Taschenmessers, sodass es oftmals mit jenem verglichen oder durch ein solches Produkt ersetzt wird.

Das Aussehen des Pilzmessers

Im Grunde ist ein Pilzmesser eine abgewandelte Form des Taschenmessers und lässt sich auf dieselbe Weise verwenden. Allerdings besitzt das Pilzmesser einige Extras, die eine herkömmliche Messer-Variante nicht aufweist.

So verfügt seine ausklappbare Klinge über eine Silhouette, die nach innen gebogen ist. Diese Konstruktion kann entweder leicht oder sehr stark ausgeprägt sein und ist für die Funktionalität des Werkzeugs verantwortlich. Schließlich wurde sie der Pilzform nachempfunden und verhilft dem Nutzer dazu, die Pilze mühelos abzuschneiden. Außerdem präsentiert das Pilzmesser auf seiner Klingenrückseite ein Sägemuster. Jenes dient dem einfachen Entfernen von fest in der Erde sitzenden Pilzsorten. Des Weiteren eignet sich eine solche Minisäge, um Holzstücke oder Baumwurzeln zu beseitigen, die den Stiel des Pilzes bedecken.

Nicht die einzigen Vorzüge der sägeartigen Vorrichtung, denn sie unterstützt obendrein die Reinigung der Waldpilze. Insbesondere, wenn deren Stiele oder Hüte von groben Ablagerungen, wie Erde, umhüllt werden. Das Material des Schneidewerkzeugs ist stets hochwertig, wobei seine Klinge aus stabilem Edelstahl gefertigt wird, dass eine überdurchschnittliche Schärfe besitzt.

Das deutlichste Kennzeichen eines Pilzmessers ist allerdings seine kleine Bürste, die es dazu befähigt, die Pilze gründlich zu putzen. Es sind jedoch viele differente Ausführungen des Messers auf dem Markt. Die Kaufentscheidung richtet sich deswegen nach den Ansprüchen des Nutzers. Wer eine schlichte Variante bevorzugt, findet diese ebenso im Internet oder Einzelhandel wie Sammler, die eine erlesenere Version präferieren. Letztere punktet für gewöhnlich mit diversen Zusatzfunktionen.

Die Modelle des Pilzmessers

Neben dem einfachen Pilzmesser zeichnen sich manche Ausführungen durch zusätzliche Holster aus. Das ermöglicht der betreffenden Person die Befestigung an einem Gürtel. Andere Produkte glänzen stattdessen mit einer kleinen Öse. Sie sorgt dafür, dass sich das Messer problemlos transportieren lässt, da es so an einer Kette oder dem Schlüsselbund angebracht werden kann. Dadurch tragen es die Sammler stets bei sich und umgehen das Risiko, ihr Schneidewerkzeug zu verlieren.

In manchen Fällen wartet sogar eine Pinzette auf den Käufer, während andere Modelle mit einer Messskala ausgestattet sind. Beide Dinge könnten nämlich bei einer Pilzsammlung hilfreich sein. Meistens müssen Interessenten für solche Zusatzoptionen allerdings ein Messer erwerben, welches in einer höheren Preiskategorie verweilt. Normalerweise ist der Preis jedoch sehr variabel und es lassen sich schon Ausführungen für circa 5 Euro kaufen. Exzellentere Varianten erhalten Kunden aber nicht unter 30 Euro.

Die Investition ist dennoch lohnenswert, weil ein Pilzmesser ein langlebiger Begleiter werden kann. Insofern Nutzer das Werkzeug fachgerecht behandeln und die richtige Pflege berücksichtigen, erwartet sie ein Produkt mit einer Qualität, die lebenslange Leistungsfähigkeit bietet. Hierfür ist natürlich ebenfalls die korrekte Anwendung des Messers erforderlich.

Tipps für die Nutzung eines Pilzmessers

Wer sich für ein Pilzmesser interessiert, sollte immer auf die Werkstoffe achten, denn sie bestimmen die Funktionsfähigkeit des Schneideutensils. Gerade die Borsten der Pilzbürste müssen Stabilität aufweisen und widerstandsfähig sein. Weiche und zarte Versionen, die sich leicht umbiegen lassen, wären demnach ungeeignet. Im Idealfall stammen die Borsten von einem Wildschwein und sind deswegen steif, sehr robust und fühlen sich kratzig an. So können sie hartnäckige Schmutzreste leicht von den Pilzen kratzen. Falls bei dem Kauf noch keine Erfahrung mit einem Pilzmesser und seiner Ausstattung vorliegt, könnte sich der potenzielle Sammler in diesem Punkt an der Farbe der Borsten orientieren. Kommen sie von einem Wildschwein, sind sie dunkel. Handelt es sich wiederum um ein Pilzmesser mit hellen Borsten, sollte der Betreffende davon Abstand nehmen, da jene Sorte meist zu weich ist. Zur Sicherheit könnte auch ein Fachmann zurate gezogen werden.

Damit das Pilzmesser jedoch ordnungsgemäß zum Einsatz kommt, spielt auch die Technik eine tragende Rolle. Es empfiehlt sich folglich, die Pilze mit dem Werkzeug behutsam abzutrennen, statt sie gewaltsam abzureißen. Andernfalls würde die Qualität des Lebensmittels darunter leiden. Ähnlich verhält es sich bei dem Putzen der Pilze, denn diese Tätigkeit muss ebenfalls mit vorsichtigen Bewegungen durchgeführt werden. Ein übermäßiger Druck hätte dagegen zur Folge, dass der Pilzhut zerdrückt wird oder auseinanderbricht.

Das Wichtigste sind aber die Grundkenntnisse in puncto Pilzarten und ihre Genießbarkeit. Es lassen sich bekanntlich nicht alle Sorten bedenkenlos verzehren. Daher wäre es ratsam, die verschiedenen Pilze und ihre Eigenschaften eingehend zu studieren. Somit können giftige Ausführungen frühzeitig erkannt und gemieden werden, wodurch sich lebensgefährliche Folgen umgehen lassen. Kinder sollten jenes Messer zudem niemals ohne die Aufsicht von Erwachsenen nutzen oder mit diesem Schneideutensil alleine auf die Suche nach Pilzen gehen.

So ist das Pilzmesser unter Kennern ein beliebtes Werkzeug, das das Sammeln der schmackhaften Pilze sowie deren Reinigung vereinfacht, damit sie die Basis für delikate Speisen darstellen.

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