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Saladette

Salate sind lecker und zudem gesund. Eine Idealkombination - unabhängig davon, ob als kleiner Zwischensnack oder Beilage zu einer Hauptspeise. Um aber wirklich auch langfristig Frische und Knackigkeit gewährleisten zu können, wird eine Kühlung benötigt. Denn egal ob Nudelsalat, Blattsalat oder Linsensalat – Salat schmeckt nur, wenn er knackfrisch ist. Zur Kühlung und Frischhaltung von Salaten sowie anderen Kaltspeisen eignen sich insbesondere im Gastronomiebereich vor allem Saladetten. Denn diese dienen vornehmlich der Bereithaltung sowie Zubereitung und Portionierung von Salaten und anderen Kaltspeisen und sorgen dafür, dass die Speisen immer frisch sind.

Platzsparendes Anrichten in der Küche

Im Küchenbereich werden Saladetten zumeist als gekühlte Belegstationen eingesetzt. Denn auf diesen können Salate und Kaltspeisen auf engstem Raum zubereitet und angerichtet werden. Alle für die Salate erforderlichen Zutaten werden platzsparend und sortiert an einem Ort aufbewahrt und sind schnell zugänglich.

Saladetten werden daneben häufig als Salatbars, Buffets und Selbstbedienungstheken in Restaurants, Gasträumen von Hotels, im Catering- und Gemeinschaftsverpflegungsbereich, in Feinkostabteilungen von Supermärkten, aber auch als Thekenelemente in Schnellimbissen (u.a. Dönerläden) eingesetzt. In den gekühlten Wannen können fertige Salate, Salatzutaten wie Salatblätter, Gurken, Tomaten, Mais, Radieschen und Kräuter sowie andere Kaltspeisen frisch gehalten und verkaufsfördernd präsentiert werden.

Der Aufbau von Saladetten

Klassische Saladetten sind Geräteeinheiten, die sich in aller Regel aus einer gekühlten Wannenkomponente im Ober- sowie einer gekühlten Tür- oder seltener auch Schubladenkomponente im Unterbau zusammensetzen. Beide Teile können Behälter für Salate, Salatzutaten, Dressings oder andere Kaltspeisen aufnehmen. Im Oberbau werden die Behältnisse (meistens Gastro-Norm-Behälter bzw. GN) in eine Kühlwanne eingehängt, die wiederum mit einem klappbaren Deckel verschlossen werden kann. In die gekühlten Schubladen- und Türabteile, die durch Stege, Roste oder ausziehbare Schienen unterteilt sind, können ebenfalls Behälter eingehängt oder eingeschoben werden. Vor den im Oberbau eingehängten Behältern kann sich eine Abstell- und Arbeitsfläche befinden, die im Küchenbereich zum Portionieren und Anrichten der Salate verwendet wird.

Wird die Saladette als Salattheke im Selbstbedienungsbereich eingesetzt, fehlt diese Abstell- und Arbeitsfläche entsprechend zumeist. Auch der dann ungekühlte Abstellbereich im Unterbau ist in aller Regel offen und kann beispielsweise zur Bereitstellung von Tellern, Besteck usw. verwendet werden. Dafür weisen diese Saladetten oftmals zusätzliche Glasplatten auf, die als Ablage und Hustenschutz dienen.

Daneben werden je nach gewünschten Verwendungszweck weitere Varianten angeboten. So sind unter anderem auch Modelle erhältlich, die zur Zubereitung und zum Warmhalten warmer Salate wie warme Kartoffel- oder Linsensalate eingesetzt werden können. Zudem können Saladetten mit kleinen Kühleinheiten, die als Aufsatz auf den Arbeitstisch gestellt werden können, kombiniert werden und so zusätzlich als Belegstation für Sushi und/oder Tapas fungieren. Pizzatische sind im übrigen ähnlich aufgebaut, weshalb sie im weitesten Sinne zu den Saladetten gezählt werden. Sie haben allerdings meistens eine breitere Arbeitsfläche.

Das verwendete Material

Der Gerätekorpus der meisten Saladetten ist aus Edelstahl, während die Arbeits- und Abstellflächen aus lebensmittelechtem Polyethylen oder - bei größeren Flächen - auch aus Edelstahl gefertigt sind. Fungieren Saladetten als Salatbars kommen auch Holz, Holzfuniere oder andere Werkstoffe mit Holzoptik zum Einsatz. Die Hustenschutzhauben bestehen aus Plexiglas, Sicherheitsglas oder Edelstahl. Die Kühleinheit ist in aller Regel im Unterbau eingebaut und besteht aus einer Kompressionskältemaschine oder Verdampfer, die über Strom betrieben werden.

Das Kühlsystem

Salatdetten werden mit statischer oder Umluftkühlung angeboten. Bei einem statischen Kühlsystem wird die Kühlraumluft über eine Verdampferplatte herabgekühlt. Die Luft wird nicht umgewälzt, weshalb innerhalb der Saladette unterschiedliche Temperaturzonen entstehen. Dadurch können die Zutaten bei unterschiedlichen Temperaturen gelagert werden, was bei Salaten, Gemüse, Käse, Dressings usw. durchaus gewünscht sein kann. Bei einer Umluftkühlung herrscht überall im Kühlraum eine gleichbleibende Temperatur. Die Salatspeisen können außerdem durch die regelmäßige Verteilung der abgekühlten Luft vergleichsweise schnell auf die gewünschte Temperatur herabgekühlt werden.

Worauf beim Kauf achten?

Saladetten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Mittlerweile sind zudem Mini-Saladetten auf dem Markt, die auch im Rahmen privater Feiern als Salatbuffet einsetzbar sind. In den letzten Jahren wurden darüber hinaus verstärkt Saladetten aus Asien importiert. Diese sind zwar in aller Regel günstiger in der Anschaffung, weisen aber oftmals mit schwachen Kompressoren eine geringere Wattleistung und somit auch kürzere Lebenszeit auf.

Beim Kauf sollte insbesondere auf
  • Größe und Kapazität
  • Temperaturbereich und -regulierung
  • Anschlusswerte
  • Energie-Effizienz
geachtet werden.