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Schillerlockenform

Die Schillerlockenform ist ein Küchenartikel, der für die Zubereitung von klassischen Teigrollen verwendet wird. Er zählt daher auch zu den Backformen. Seine Bezeichnung verdankt dieses Produkt den gleichnamigen Schillerlocken, die als traditionelle Speise gelten.

Das Ziel einer solchen Form ist die präzise und unkomplizierte Fertigung der entsprechenden Teigwaren, welche sich dadurch leichter befüllen lassen. Charakteristisch für das Küchenutensil ist seine unverwechselbare Optik, die gleichzeitig die Basis für anspruchsvolle Backwaren darstellt.

Das Aussehen der Schillerlockenform

Die Schillerlockenform erinnert äußerlich an eine Spitztüte oder einen Kegel. Sie besitzt grundsätzlich eine Öffnung an dem breiten Ende, während sie nach vorne spitz zulaufend ist.

Klassischerweise hat jene Backform eine Länge von etwa 14 cm und einen Durchmesser von circa 3,5 cm. Dies entspricht der Standard-Ausführung der Gebäckstücke, die damit hergestellt werden sollen.

Für erstklassige Resultate spielt jedoch nicht nur die Form eine wichtige Rolle, sondern auch der Werkstoff.

Das Material der Schillerlockenform

Für die Zubereitung von Schillerlocken sollte die Backform stets aus exzellenten Werkstoffen bestehen. Jene müssen langlebig sein und die richtige Stabilität mitbringen. Für gewöhnlich nutzen Profis daher Edelstahl, denn dieses Material rostet nicht und ist resistent gegen Abnutzungsspuren.

Außerdem ist Edelstahl hitzebeständig, sodass er sich trotz der hohen Temperaturen, die im Backofen herrschen und denen die Schillerlockenform ausgesetzt ist, nicht verzieht. Hierbei ist es entscheidend, ein Modell zu präferieren, dass die nötige Stärke hat. Zu dünner Edelstahl würde nämlich unter der Schwere des Teigs durchbiegen.

Zugleich müssen die Ränder der Form glatt und gut verarbeitet sein. Andernfalls besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch die scharfen Kanten. Obendrein begünstigen Schillerlockenformen aus Edelstahl die Hygiene, da sie oftmals für Spülmaschinen geeignet sind.

Damit die gewünschten Backwaren entstehen können, bezieht sich der Einsatz der Schillerlockenform aber immer auf ein bestimmtes Verfahren.

Die Schillerlockenform in der praktischen Anwendung

Zu Beginn wird der Blätterteig hergestellt, denn jener ist die Grundlage für das Rezept. Anschließend muss er in dünnen Streifen um die Schillerlockenform gewickelt werden. Dabei sind vorsichtige und korrekte Handgriffe erforderlich, um zu verhindern, dass der Teig reißt. Die optimale Ausführung dieser Technik erzielt ein spiralförmiges Endergebnis.

Daraufhin wird der rohe Teig mit Eistreich bepinselt, welches aus Eigelb oder einem ganzen Ei in Reinform sowie als Kombination mit Milch hergestellt werden kann. Die Schillerlockenformen kommen dann in den vorgeheizten Backofen.

Am Ende des Prozesses lassen sich die fertigen Teigwaren behutsam von den Backformen herunterschieben, kühlen einige Zeit aus und werden mit einer Creme befüllt.

Diese Methode ist vor allem in der Patisserie bekannt, erfreut sich aber auch bei herzhaften Speisenkreationen größter Beliebtheit. Schließlich hat das Rezept für die Schillerlocken eine langjährige Tradition, die schon zu Zeiten von Friedrich Schiller berühmt war.

Die Entstehungsgeschichte der Schillerlocken

Die kleinen Schaumrollen, welche als Schillerlocken betitelt werden, sind seit Generation populär. Insbesondere ihre Form prägte in diesem Zusammenhang ihren Erfolg. Bis heute gibt es sie in den verschiedensten Bereichen und mit unterschiedlichen Füllungen. Deswegen werden Schillerlocken längst nicht mehr ausschließlich als süße Backwaren in Verbindung mit Sahne oder Creme geschätzt. Auch deftigere Varianten mit einer Füllung aus Ragout, diversen Pürees oder leichte Ausführungen mit Salatinhalt werden geschätzt.

Den Namen Schillerlocke erhielt sie durch ein Porträt von Friedrich Schiller, welches jenen in einer entspannten Pose zeigte und einen Blick auf sein lockiges Haar bot.

Um die delikaten Gebäckrollen ideal produzieren zu können, wurde eine passende Backform konzipiert, die eine Herstellung vereinfachte. Besonders bei der industriellen Fertigung ist die Schillerlockenform somit unverzichtbar, denn sie sorgt für Backwaren, die ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren. Allerdings hat dieser Küchenartikel auch in der Sammlung von Hobbyköchen einen festen Platz.

Die Schillerlockenform als Backutensil von Amateuren

Wer eine Schillerlockenform nutzen will, sollte sich vorab gründlich über das Produkt informieren. Dies unterstützt die sichere Anwendung und führt zu formvollendeten Backwaren. Für den Kauf jenes Küchenartikels stehen ambitionierten Laien lokale Fachgeschäfte und Online-Shops zur Verfügung. Häufig sind sie in einem Set erhältlich, wodurch sich mehrere Schillerlocken gleichzeitig zubereiten lassen. Kreative Menschen dürfen die Backformen auch in Eigenleistung basteln. Hierfür bieten sich Materialien, wie Alufolie, an. Für einen regelmäßigen Gebrauch empfehlen sich jedoch die gekauften Ausführungen.

In Bezug auf die verwendeten Lebensmittel hingegen ist die Herstellung eines Blätterteigs in Eigenleistung nicht zwingend erforderlich. Es kann auch eine gekaufte Teigware zum Einsatz kommen. Dies spart Zeit und ist für diejenigen, denen die Erfahrung mit der Blätterteigzubereitung fehlt, eine würdige Alternative. Für den Fall, dass die Schillerlockenform genutzt wird, um süße Teigröllchen zu backen, wäre es zudem förderlich, den rohen Teig vor der Backzeit mit Hagelzucker zu bestreuen. Es ist ebenfalls erlaubt, jenen in Puderzucker zu wälzen, allerdings sollte bei dieser Variante auf den Eistreich verzichtet werden.

Natürlich muss auf jede Verwendung der Backform auch eine gründliche Reinigung folgen. Diese ist manchmal schwierig, weswegen es sinnvoll sein könnte, das Innere vor dem Spülmaschinengang schonend per Hand zu säubern.

So ist die Schillerlockenform ein nützlicher Helfer für die Zubereitung von dekorativen sowie schmackhaften Teigröllchen.

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