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Teigrechen

Als Teigrechen wird ein T-förmiges Küchenwerkzeug bezeichnet, das in erster Linie für die Herstellung von Pfannkuchen und Crêpes verwendet wird. Während das Küchenutensil früher ausschließlich aus Holz bestand, wird es heute aus Aluminium oder Edelstahl hergestellt.

Der Teigrechen im Überblick

Teigrechen sind aus der traditionellen Küche nicht mehr wegzudenken. Wer Pfannkuchen und Crêpes herstellen möchte, ist zwangsläufig auf einen Teigrechen angewiesen. Teigrechen sind T-förmige Werkzeuge aus Holz, Aluminium oder Edelstahl, die bevorzugt in der Gastronomie und Konditorei verwendet werden. Auch finden die althergebrachten Werkzeuge im privaten Gebrauch Verwendung.

Teigrechen bezeichnet man auch gerne als Teigverteiler oder Teigverstreicher, weil sie tatsächlich für das gleichmäßige Verteilen einer Teigmenge genutzt werden. Ein Teigrechen besteht in der Regel aus einem runden Stab, dessen Ende mit einem Querteil abschließt. Beide Teile stehen im rechten Winkel zueinander. Der quer verlaufende Teil ist entweder ebenfalls ein Rundholz oder ein rechteckiges Holzplättchen.

Funktionen des Teigrechens

Mit einem Teigrechen ist die Herstellung von Crêpes und Pfannkuchen kinderleicht. Ein Teigrechen sieht einer Harke äußerst ähnlich, jedoch besteht der Kopf des Küchenwerkzeuges aus einem runden Stab oder einem schmalen Holzplättchen, um den Teig in der Pfanne besser verteilen zu können. Für hauchdünne Crêpes werden auch gerne spezielle Crêpes-Pfannen verwendet, die sich durch einen besonders flachen Rand auszeichnen.

Auch gibt es spezielle Crêpe-Geräte, die aus einer runden, beheizten Platte, die eine Antihaftbeschichtung besitzt, bestehen. Es genügt schon eine kleine Teigmenge, um Crêpes herzustellen. Mit einem Teigrechen kann der Teig gleichmäßig verteilt werden, sodass hauchdünne Pfannkuchen entstehen.

Teigrechen haben in Frankreich eine lange Tradition

In Frankreich, insbesondere in der Bretagne, haben Crêpes und Teigrechen eine lange Tradition. Crêpes, die mit einem Eierkuchen vergleichbar sind, werden in Frankreich das ganze Jahr über gegessen. Damit die Crêpes besonders dünn und gleichmäßig werden, verstreicht man den Teig mit einem Teigrechen. Das Verteilen des Teiges muss allerdings besonders zügig geschehen. Deshalb werden die Pfannkuchen auch gerne auf einer gusseisernen Pfanne gebacken, die auch als Crêpière bezeichnet wird.

Ohne einen Teigrechen erhalten die Crêpes weder ihre Form noch die gewünschte Dicke. Traditionell werden die Pfannkuchen mit Butter, frischen Früchten, Konfitüre oder einer Nuss-Nougat-Creme belegt, ehe sie zusammengeklappt oder zusammengerollt werden.

Teigrechen aus Holz, Aluminium oder Edelstahl

Teigrechen bestehen heutzutage nicht nur aus Holz, sondern auch aus Aluminium und Edelstahl. Diese Teigrechen haben den Vorteil, dass man sie in der Spülmaschine reinigen kann, weshalb sie den hygienischen Anforderungen eines Restaurants oder einer Bäckerei entsprechen. Edelstahl und Aluminium sind zudem hitzebeständig, rostfrei und formstabil.

Traditionell werden Teigrechen aus naturbelassenem Buchenholz (Rotbuche) gefertigt, das durch eine rötliche Schattierung gekennzeichnet ist. Teigrechen aus Buchenholz sind besonders leicht und griffig, jedoch sind sie nicht spülmaschinengeeignet.

Kinderleichter Gebrauch

Ob aus Aluminium, Edelstahl oder Holz: Mit einem Teigrechen gelingen Pfannkuchen und Crêpes im Handumdrehen. Zwar erfordert die Benutzung eines Rechens etwas Übung, jedoch lohnt sich der Aufwand, um besonders dünne Pfannkuchen herzustellen.

Bei der Zubereitung eines Pfannkuchens umfasst man das Ende des T-förmigen Werkzeuges mit dem Daumen und dem Zeigefinger, bevor der Teigrechen langsam gedreht wird. Durch diese Drehbewegung wird das Querstück, das am unteren Stielende befestigt ist, in Bewegung gesetzt. Auf diese Weise kann der dünnflüssige Teig langsam und gleichmäßig in der Pfanne verteilt werden, um den Crêpes eine runde Form zu verleihen.

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