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Koch-Wiki:

Lachsmesser

Das Lachsmesser ist ein spezielles Küchenmesser für das Zerteilen von Fisch in dünne Scheiben. Gemäß seiner Bezeichnung wird das Werkzeug vorrangig für das Bearbeiten von Lachs genutzt. Dabei verfolgt es das Ziel, den Fisch schonend in Scheiben zu schneiden, ohne das weiche Fleisch zu beschädigen. Darum resultieren aus der Anwendung jener Messer-Variante saubere und präzise Schnitte.

Zugleich dient es dem rückstandslosen und unkomplizierten Auslösen des Fisches. Dadurch wird er zwar von seiner Haut abgetrennt, bleibt jedoch in seiner Qualität unverändert. Ein Grund, weshalb das Lachsmesser nicht nur in professionellen Betrieben zu der traditionellen Standard-Ausrüstung gehört, sondern auch in heimischen Küchen ein gern genutztes Werkzeug ist.

Des Öfteren entsteht hier der Vergleich mit einem Schinkenmesser, denn diese beiden Schneideutensilien stammen aus derselben Kategorie und weisen demzufolge starke Gemeinsamkeiten auf. Zu ihnen zählt auch ihr Ursprung, der bis weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Die Entstehungsgeschichte des Lachsmessers

Wie schon das Schinkenmesser erfreute sich auch das Lachsmesser schon zu früheren Zeiten großer Beliebtheit und ergänzte das Festmahl zu besonderen Anlässen durch seine präzise Schnittführung.

Spätestens seit dem Beginn des Räucherns gelang ihm dann die endgültige Etablierung. Schließlich kam es so zu der Einführung von dem bekannten Räucherlachs, der inzwischen eine internationale Spezialität ist. Er wird klassischerweise in hauchzarten Scheiben serviert, weshalb das Lachsmesser mittlerweile ein unverzichtbares Werkzeug bei seiner Verarbeitung darstellt. Daraus ergibt sich auch seine ausgefallene Optik, die die Basis für seine Funktionalität ist.

Die Form eines Lachsmessers

Das Lachsmesser ist ein sehr langes Schneidewerkzeug. Somit kann seine Klinge zwischen 20 und 30 cm messen. In Ergänzung dazu präsentiert sie eine ausgeprägte Schärfe, die ein unangestrengtes Hindurchgleiten des Messers durch den Fisch hervorruft. Das Gewicht des Werkzeugs liegt normalerweise bei circa 100 g, kann aber auch deutlich schwerer ausfallen.

Ein weiteres Merkmal des Produkts ist die ungewöhnliche Kombination aus robustem Schneideutensil und biegsamer Klinge. Letztere sorgt dafür, dass sich das Messer leicht führen lässt, aber trotzdem das Maximum an Stabilität zeigt. Meistens ist die Klinge hierbei nur einseitig geschliffen, um jene Vorzüge noch besser einsetzen zu können.

Außerdem besitzt das Produkt eine abgerundete Spitze. Diese wird als deutlichstes Kennzeichen des Lachsmessers angesehen und hilft, es sicher von einem Schinkenmesser mit spitzer Klinge zu differenzieren. Zugleich ist sie dafür verantwortlich, dass die Fasern der empfindsamen Fische durch den Gebrauch des Lachsmessers nicht zu Schaden kommen. Der Kullenschliff von einigen Werkzeugen vereinfacht wiederum die Anwendung auf zurückhaltende Weise, da die integrierten Vertiefungen in der Klinge verhindern, dass Lebensmittelreste an dem Messer haften bleiben. Wie bei dem Schinkenmesser glänzt daher auch jenes Schneideutensil mit Vielseitigkeit.

Darum wird es aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Die edleren Messer-Modelle brillieren jedoch allesamt mit einer Klinge aus Edelstahl. Jener Werkstoff ist widerstandsfähig, langlebig und von bester Qualität. Die Griffe wiederum werden unter anderem aus Kunststoff oder Holz offeriert und überlassen dem Interessenten die freie Auswahl. Grundsätzlich wäre es aber vorteilhaft, bei diesem Werkzeug die erstklassige Produktqualität ins Zentrum der Kaufentscheidung zu setzen. Das fördert beste Ergebnisse bei minimaler Kraftanstrengung. Darauf aufbauend ist die richtige Nutzung allerdings ein ausschlaggebendes Kriterium für die Leistungsfähigkeit des Lachsmessers.

Tipps für den Umgang mit einem Lachsmesser

Das Lachsmesser ist in mehreren Ausführungen erhältlich, wodurch der Nutzer die Option hat, das ideale Modell für seine Bedürfnisse zu bekommen. In diesem Zusammenhang ist aber Obacht geboten, denn einseitig geschliffene Lachsmesser verfügen oftmals nur über einen linksseitigen Schliff. Das bedeutet, sie wurden auf die Verwendung durch einen Rechtshänder ausgelegt. Um die Vorzüge der Messerklinge in diesem Fall lange aufrechtzuerhalten, muss ein derartiger Schliff bei jedem Schärfen berücksichtig werden.

Insofern es sich bei der Variante um einen Kullenschliff handelt, sollten die winzigen Mulden nicht zu dicht an der Schneide in Erscheinung treten. Andernfalls würde das Messer auf Dauer keine perfekten Resultate liefern und könnte selbst durch das Nachschleifen nicht zu seiner anfänglichen Schärfe zurückkehren. Auch die rundliche Klingenspitze muss mit Sorgfalt behandelt werden, weil sie eines der anfälligsten Bestandteile des Küchen-Werkzeugs ist. Sonst könnte die Funktionsfähigkeit des gesamten Messers unwiderrufliche Schäden davon tragen. Im Idealfall sollten Koch-Amateure deshalb stets auf die schonende Lagerung und einen sachgemäßen Umgang mit dem Schneideutensil Wert legen. Dadurch unterstützt es sämtliche Arbeiten auf lange Sicht mit seinen positiven Eigenschaften.

Selbstverständlich wäre es auch sinnvoll, das Messer regelmäßig zu reinigen. Wenngleich sich manche Varianten für die Spülmaschine eignen, ist es dennoch besser, das Produkt per Hand zu säubern. Damit bleibt die Schärfe intakt. Der Griff lässt sich dagegen mühelos mit einem feuchten Tuch und milden Reinigungspräparaten von Lebensmittelrückständen sowie dem prägnanten Fischgeruch befreien. Allerdings ist es erforderlich, ihn unmittelbar nach dem Säubern abzutrocknen. Besonders dann, wenn es sich bei seinem Material um Holz handelt. Wer kein Lachsmesser besitzt, kann allerdings auch ein Schinkenmesser nutzen. Jenes ist eine würdige Alternative. Die Ausübung der Schnittführung erfordert aber einige Erfahrung.

So entfernt das Lachsmesser die Haut von Fischen auf sanfte Art, um sie in feine Scheiben zu zerteilen.

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