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Pomelo

Eine Pomelo gehört in die Kategorie der Zitrusfrüchte und ist eine Kulturpflanze, die der Pampelmuse untersteht. Schließlich ist sie das Resultat einer Rückkreuzung, bei der die Ausgangsprodukte eine Pampelmuse und eine Grapefruit waren. Dass die Pomelo daraufhin aber nicht zu den Grapefruits gezählt wurde, lag daran, dass sie in ihren Erbanlagen eine engere Verwandtschaft zu den Pampelmusen aufwies.

Ihr Name ist in seiner Übersetzung sehr wandelbar, denn im Englischen gilt er sowohl für die eigentliche Pomelo als auch für eine klassische Pampelmuse, in Spanien obendrein für die Grapefruit und im Französischen wiederum nur für Letztere.

Grundsätzlich erfreut sich die Pomelo aber einer stetig wachsenden Anhängerschar in privaten Haushalten und professionellen Küchen. Eine beachtliche Karriere, denn diese Frucht ist eine sehr junge Obstvariante, deren Entstehung noch nicht lange zurückliegt.

Die Geschichte der Pomelo

Erst in den 70er Jahren kam es zu der Einführung einer neuen Frucht auf dem Markt, der Pomelo. Hierbei handelte es sich allerdings nicht um eine eigenständige Sorte, sondern eher um das Ergebnis mehrerer Kreuzungsvorgänge zwischen anderen Zitrusfrüchten.

Die ersten Ausführungen der Pomelo stammten dann aus Israel, von wo aus sich die Obstware verbreitete. Im Jahre 1974 erreichten die Früchte auch Deutschland und eroberten dort die Küchenwelt. Die vorrangigen Anbaugebiete waren damals das Heimatland der Pomelo, Israel, sowie Südafrika.

Im Gegensatz zu anderen Früchten kam es bei diesem Exemplar aber nicht zu einer internationalen Etablierung, die von der ersten Version ausging. Stattdessen entstanden unabhängig von den israelischen Pomelos weitere Arten in anderen Regionen. So traten Pomelos in ihrer bekannten Zusammensetzung und als abgewandelte Form mit Namen Honigpomelo in Südostasien und China in Erscheinung. Heutzutage gibt es beide Sorten zu kaufen, sodass Konsumenten die freie Auswahl haben. Die beachtliche Größe der Frucht kann unerfahrene Interessenten auf den ersten Blick aber durchaus zum Staunen bringen.

Die Pomelo in der Übersicht

Pomelos wachsen an Bäumen, die immergrün sind. Diese werden in der freien Natur bis zu 15 cm hoch, obwohl Modelle, die der Zucht dienen, deutlich kleiner ausfallen. Um reife und schmackhafte Früchte zu präsentieren, benötigt die Pflanze stets ein warmes Klima.

Die Früchte haben ein unverkennbares Markenzeichen, ihre Größe. Pomelos können immerhin einen Durchmesser von circa 15 bis 25 cm erreichen. Dementsprechend stattlich ist ihr Gewicht mit ungefähr 500 bis 2000 g. Ein großer Anteil entfällt aber auf die Schale, da diese eine enorme Dicke vorweist. Farblich zeigt sie sich gelblich oder auch hellgrün, während die Oberflächenbeschaffenheit je nach Reifegrad variieren kann.

Die Silhouette der Frucht gleicht einer Birne. Das Innere ist geprägt von einer umfangreichen, weißen Haut, dem Mesokarp, das eine schwammige Konsistenz besitzt. Darunter befindet sich das Fruchtfleisch, welches recht saftig, fest und hellgelb bis hin zu leicht rosa ausfällt. Wie bei anderen Zitrusfrüchten hat es einzelne Segmente, die jeweils von einer unnachgiebigen Haut umgeben sind. Sie schmeckt bitter genau wie das Mesokarp, das Bitterstoffe beinhaltet.

Ansonsten zeichnet sich die Pomelo durch ein erfrischendes säuerliches Aroma aus, das eine dezente Bitternote und eine zarte Süße liefert. Bei Honigpomelos dominiert Letztere selbstverständlich, weshalb solche Ausführungen deutlich weniger herbe sind. Damit die Früchte aber die idealen Voraussetzungen erhalten, die ihnen zu ihrem vollen Geschmack verhelfen und sie verzehrbar machen, sollten Verwender einige Dinge bei der Nutzung von einer Pomelo berücksichtigen.

Tipps für die Verwendung der Pomelo

Pomelos lassen sich fast durchgängig in den Läden erwerben. Insbesondere zwischen Dezember und Februar profitieren Nutzer allerdings nicht nur von dem Geschmack, sondern auch von einem niedrigen Preis. Bei einem Kauf sind die Waren immer in stabilen Netzen verpackt, wodurch der Transport erleichtert wird.

Falls nicht sicher ist, ob die Pomelo den optimalen Reifegrad hat, dient die Schale als Orientierungshilfe. Je unebener und faltiger die Struktur, desto schmackhafter sind die Früchte. Außerdem lassen sie sich bei Temperaturen um 15 Grad über zwei Wochen lagern. Viele verwenden die Pomelo aufgrund ihrer Vitamine, doch der Konsum ist nicht ganz unbedenklich. Das Obst zählt Furanocumarine zu seinen Inhaltsstoffen, wodurch wertvolle Enzyme blockiert und die Wirkung von Medikamenten aufgehoben werden könnte. Daher empfiehlt es sich, vorab einen Arzt zu konsultieren, wenn der Verwender auf medizinische Präparate angewiesen ist. Somit wird sichergestellt, dass die Pomelo Speisen veredelt, ohne für gefährliche Nebenwirkungen zu sorgen.

Die Pomelo als Zutat in der Küchenwelt

Vor der Anwendung einer Pomelo sollte ihre Schale eingeritzt und entfernt werden. Es wäre ratsam, auch das bittere Mesokarp zu beseitigen, um ihr Aroma zu genießen. Dies gelingt pur ebenso gut wie in Obstsalaten, Müsli oder als Zutat von modernen Vorspeisensalaten.

Des Weiteren sind Pomelos geeignete Komponenten für frische Säfte, herbere Fruchtaufstriche und exotische Chutneys. Ihre Schale lässt sich zudem als Aromastoff oder in kandierter Form nutzen, was bei manchen Menüs eine visuelle und geschmackliche Verfeinerung hervorruft. Natürlich kann die Frucht ebenfalls für alle anderen Kombinationen angewandt werden, die sonst auf dem Gebrauch von Grapefruits basieren.

Somit ist die Pomelo eine neuartige Erscheinung, die die Küchen dieser Welt verzaubert.

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